Die klassische Behandlung von Besenreisern und kleinen Venenästen. Durch Injektion eines chemischen Verödungsmittels (Aethoxysklerol) werden die behandelten Venenwände miteinander verklebt. Sie sind dadurch für den oberflächlichen, venösen Blutkreislauf nicht mehr brauchbar und werden in den darauf folgenden Wochen vom Körper abgebaut. Ähnlich funktioniert die Venenverödung mittels Laserenergie; die behandelten Venenwände werden dabei thermisch, durch die entstehende Hitze, verklebt und abgebaut.
Besenreiser-Schaumverödung
Etwas größere Varizen werden mittels Schaum verödet. Dies funktioniert ähnlich wie die herkömmliche Venenverödung.
Bei der Schaumverödung wird mit dünnsten Nadeln anstelle der Flüssigkeit ein spezieller Schaum mit 1-2 Stichen in die Vene gespritzt. Dieser bewirkt, dass die Vene wesentlich besser verklebt und sich sofort vollkommen verschließt.
Die verklebte Vene wird vom Körper im Laufe einiger Monate selbständig abgebaut - die Krampfader verschwindet. Es ist keine weitere Behandlung notwendig! Darüber hinaus ist die Schaumverödung beinahe schmerzfrei, schnell und ambulant durchführbar.
Die Schaumsklerosierung wird besonders bei jenen Patienten eingesetzt, die keine Crossektomie wünschen bzw. bei Patienten mit neuerlichen Venenproblemennach einem Totalstripping.
Bei allen Methoden ist eine vorherige Abklärung des Venenproblems unerlässlich, um der Wiederkehr neuerlicher Varizen vorzubeugen.